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>>> Darmstädter Echo Zeitungsartikel <<<

Im Frühsommer 2013 saßen Marc, Max und Tobi in ihrer damaligen WG in Darmstadt gemütlich zusammen und probierten sich durch diverse, ungewöhnlich aussehende Biere, die allesamt auf den Namen ‹Ale› endeten. Der Tisch war voll von Bierflaschen, überwiegend aus den USA und Schottland, deren Etiketten an Comics, Wein oder Mystery-Serien erinnerten. Das war schon seltsam. Hat(te) doch gerade das Land der unbegrenzten Möglichkeiten in Sachen Bier in Deutschland keinen guten Ruf.

Ein gutes Bier verbindet — und wir mochten schon immer gutes Bier. Das war auch der Grund, wieso es überhaupt so weit kam. Uns fiel es nicht leicht, im lokalen Umkreis noch die besagten guten Biere zu finden **Ausnahmen bestätigen die Regel**. Die dominierenden ‹Fernsehbiere› langweilten uns nur noch.

Nachdem wir eine Reihe von Übersee-Bieren probiert hatten, waren wir total von den Socken. Primär die India Pale Ales hatten es uns angetan. Dieses fruchtige Zitrusaroma war uns völlig neu und das, obwohl unter den Zutaten keine Zitrusfrüchte zu finden waren — es war der Hopfen. Aus unserer Bierlaune heraus und ziemlich kurzentschlossen dachten wir: «Lasst uns das doch auch mal ausprobieren.»

Unser erster Brauvorgang war mehr von Chaos und Durcheinander geprägt als von Routine. Nach gut 16 Stunden waren wir drei total im Eimer und das Jungbier endlich im Gäreimer. Unsere Erwartungshaltung war nicht sehr groß und wir rechneten eher damit, dass wir das Ergebnis direkt wegschütten könnten. Umso überraschter waren wir, als wir gut acht Wochen später zum ersten Mal unser eigenes Bier probierten und feststellten, dass es sogar richtig gut schmeckt — «wie ein Mauze Ale!» **zu diesem Zeitpunkt waren wir sehr stark von Nachbars Kater inspiriert, der uns regelmäßig besuchte und auch bei unseren ersten Brauvorgängen argwöhnisch beobachtete und somit zum Symbol unseres Projektes wurde**.

Nach vielen ‹Kleinsuden› dachten wir gegen Ende des Jahres 2015 erstmalig darüber nach, dies im professionellen Stil weiter zu führen und eine kleine Brauerei zu gründen. Vom Hausbrauen wurde sich verabschiedet, um das Ganze an eine professionelle Örtlichkeit mit entsprechendem Equipment zu verlagern. Im Sommer 2016 gründeten wir die Mikrobräu GbR in Groß-Gerau bei Darmstadt und im Frühjahr 2017 konnten wir die letzten bürokratischen Hürden nehmen.

Seitdem sind wir in der Lage, pro Sud 3-5hl Bier zu produzieren. Uns ist es wichtig, die besten und möglichst regionale Zutaten zu verwenden, um daraus Bier mit Charakter zu brauen. Für Menschen, die Kreationen abseits der üblichen Mainstream-Biere zu schätzen wissen.

Blond Ale

Pünktlich zum Sommer gibt’s unser Blond Ale. Das richtige Bier für die warme Jahreszeit mit einer erfrischend-fruchtigen Hopfennote. Hergestellt aus regionalen Zutaten.

Alkohol 4,7 % vol.

Pale Ale

Das Bier, mit dem alles anfing. Süffig, fruchtig, mit ausgewogener Bitternote und weniger Kohlensäure: Ein typisches Ale, englisch inspiriert und hergestellt mit lokalen Zutaten.

Alkohol 6,3 % vol.

India Pale Ale

Unsere Interpretation eines Übersee-IPAs:
Ein stark gehopftes, obergäriges Bier mit fruchtig-balancierten Aromen und einem höheren Alkoholgehalt.

Alkohol 7,1 % vol.

Mikrobräu GbR    Grötzinger Straße 33 | 76227 Karlsruhe
Marc (Karlsruhe) +49 176. 100 681 42 | marc@mauze-ale.de    Tobi (Hamburg) +49 151. 204 536 26 | tobi@mauze-ale.de
Mauze Ale kann nach Vereinbarung in Büttelborn-Worfelden, Darmstadt, Karlsruhe oder Hamburg abgeholt werden.